Dienstag, 13. September 2011

Panik in der Krise als Chance begreifen

Man könnte behaupten, vergleicht man die unzähligen alternativen Veröffentlichungen der letzten Tage, dass es dem geneigten Aufklärern eine diebische Freude bereitet, sich und der entsprechenden Leserschaft das derzeitige Alltagsgeschehen so schrecklich und grausam, so panikartig und als unvermeidbar darzustellen, dass es als wohl wenig übertrieben verstanden werden kann, wenn jetzt jemand mal auf "die andere Seite der Medaille" verweist - einzig in der Hoffnung - die Sachen auch mal POSITIV zu betrachten. Aber wie schon erwähnt - es bleibt eine reine Behauptung!

Aber was will ich eigentlich damit ausdrücken?

Nun, erinnert man sich einmal nur circa ein Jahr zurück, dann war "damals" die Stimmung im alternativen Blätterwald noch relativ optimistisch. Die Mehrzahl der Autoren waren von den Möglichkeiten und neuen Chancen überzeugt. Es gab jede Menge (gute) Ideen und Vorschläge, um die Menschen auf "andere Gedanken" zu bringen, damit Sie dazulernen.
Es gab deutliche Unterschiede zur allgemeinhin verbreiteten "Mainstream-Meinung".

Doch was ist geschehen? Schaut man sich allein heute die Beiträge der "alternativen Autoren" an, so kann man zusammenfassen, dass bereits 75% der Artikel sich nur noch mit "negativen Zukunftsaussichten" beschäftigen. Oder anders ausgedrückt - sie malen alle ein sehr düsteres Bild für die Zukunft. Warum nur?

Sind die Autoren NICHT mehr von ihren Ideen von vor einem Jahr überzeugt? Hat sie eventuell der Mut verlassen, sich für eine bessere Welt einzusetzen? Oder greift auch hier die blanke Panik um sich - weils Hit´s produziert? So genanntes Boulevard-Prinzip: Je schlimmer und drastischer, desto Auflagensteigernder...

Ich kapiers echt nicht mehr - und vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass ich selbst die Lust am Schreiben verloren habe? Immer diese Schwarzmalereien, das ständige Übertreiben und förmliche suchen nach der "nächsten Hiobsbotschaft". Es scheint sich verselbstständigt zu haben - ein Konkurenzkampf um die größte "Panikmeldung". Traurig mit anzusehen und fast unmöglich dagegen anzukommen.
Überall herrscht diese unterschwellige Resignation, nur selten findet man noch den gesunden Optimismus, den nötigen sachlichen Abstand - eben eine fundierte Analyse, welche auch mal die positiven Seiten der KriseN hervorhebt! Schade - wirklich schade. Was ist passiert?

Ich persönlich habe mich aus diesem "Wettlauf um angstverbreitende Schlagzeilen" verabschiedet - hatte keine Lust mehr, mich ständig selbst herunter zu ziehen und damit auch "meine Leserschaft" mit negativen Beiträgen die Lebenslaune zu verderben. Und wozu auch - wäre ich doch auch nur "einer von vielen" - es kotzt mich an, ständig diese Negativartikel, Panikmeldungen und Untergangsbotschaften zu lesen. Bei dem einem eher "zwischen den Zeilen", bei anderen ganz direkt und ohne Unterbrechung.

Ich brauch das nicht - und glaube fest daran, dass auch die meisten Leser und Leserinnen so langsam davon die Schnauze voll haben. Es ist also kein Wunder, wenn der "alternativen Szene" so langsam die Luft ausgeht - Autoren die nur noch Panik verbreiten und Leser_innen die sich resigniert abwenden...

Was soll das bringen für unsere Zukunft?

Aber gut - ich möchte mich heute mal auf eben jene positiven Aspekte der KriseN konzentrieren und diese hier mit euch teilen, denn wenn man mal ganz genau überlegt - es gibt eben auch gute Nachrichten in einer Zeit voller Horrormeldungen. Nur findet man die selten veröffentlicht.

Ich wurde in den letzten Wochen so oft positiv überrascht, dass es mir fast scheint, als ginge es jetzt tatsächlich um eine "große Veränderung" in der Gesellschaft. Mein soziales Umfeld beginnt zu grübeln - man hinterfragt fast alle Tagesgeschehen, und was das Wichtigste ist, man vertraut nicht mehr auf die Mainstream-Propaganda oder auf die Lügen der Politiker.
Da sind Arbeitskollegen welche sich bis vor einem Jahr nicht um Politik gekümmert haben, die jetzt lieber in den Pausenzeiten Wahlprogramme lesen oder sich (dank der weit verbreiteten Streichelhandy´s mit Internetzugang) sich umfassend über globale Vorgänge informieren.
Doch was das Schönste ist - Sie ziehen Ihre ganz persönlichen KONSEQUENZEN daraus. Sie reagieren endlich auf den alltäglichen Wahnsinn und übernehmen endlich Verantwortung!

Und genau diese WANDLUNG wird sich weiter vollziehen - es wird größere Kreise ziehen und die bisherigen Machtstrukturen sollten sich langsam fürchten - das Volk wacht auf - und durchschaut langsam die Verhältnisse, die Ablenkungsversuche und Lügenkonstrukte. 

Ich persönlich finde es natürlich gut, und unterstütze jeden dabei sich aus seinem bisherigen "Tiefschlaf" zu befreien - und, dass schreibe ich hier auch ganz offen, ich werde fast jeden Tag auf´s neue positiv überrascht, wie schnell und tiefgründig sich das Denken und Handeln von Personen verändern kann. Personen die mir mehr oder weniger nahestehen - sie fangen selbst an zu denken, aber was noch wichtiger ist, Sie suchen auch selbst nach Alternativen, man diskutiert und tauscht sich aus, knüpft neue Bekanntschaften und startet eigene "Projekte" - klar, meist aus ureigenem Interesse, aber eben aus eigenem Antrieb heraus.

Und deshalb behaupte ich eben auch, dass jede/r diese Zeiten als Chance begreifen sollte, man sollte sich vielleicht auch mal wieder auf die Positivaspekte konzentrieren - und sich aber trotzdem auf die negativen Veränderungen vorbereiten. Vorsicht hat ja noch nie geschadet, aber eben eher umsichtig, als übertrieben panisch...

Deshalb komme ich jetzt auch mal zu m.M.n. wichtigen Argumenten, welche meine Behauptungen eventuell stützen.

Die Euro-, bzw. Bankenkrise:

Die Menschen um mich herum verstehen jetzt auf einmal, dass sie von Anfang an nicht über alle Informationen aufgeklärt wurden. Das man Ihnen vielleicht sogar so manchen Hintergrund absichtlich verheimlicht hat und sich die Darstellungen in der Presse auch nur als Teilwahrheiten herausstellen. Sie fangen an zu hinterfragen, zu recherchieren und sich zu informieren - und kommen langsam immer mehr zu der (richtigen) Auffassung, dass es nicht eine Währungskrise ist, unter der Sie als Otto-Normalos leiden, sondern es geht um viel mehr. Es handelt sich um eine Finanz-System-Krise.
Sie erkennen die Perversitäten der Bankgeschäfte mit Luft, die mathematischen Funktionen der Zinses-Zins-Effekte - und fragen sich immer öfter, ob man solch ein krankes System überhaupt noch braucht für eine bessere Zukunft.
Arbeiter_innen, Angestellte, kleine Beamte - Sie alle erkennen immer öfter, dass es vielleicht doch bessere Alternativen gibt - oder aber Sie suchen wenigstens danach...

Das die Politiker und Ihre Marionettenspieler dabei so langsam das kalten Entsetzen packt ist für jeden erkennbar und die täglichen Streitereien der Elite kann man überall beobachten - Sie haben allen Grund zur Panik, denn die einfachen Menschen "wachen langsam auf" und Sie sind wütend.

Die EU-Bürokratie wird auch immer mehr als das wahr genommen was es eben ist, nämlich eine Struktur und Form von globalisierten Faschismus (im klassischen Sinn). Politiker/Bürokraten die ohne direkt demokratisch legitimiert zu sein, sich anmaßen fast alle "Vorschläge" von der Wirtschaft, samt ihrer Lobbyisten, umzusetzen - OHNE dabei an die Menschen zu denken. 
Die Menschen erkennen den Betrug und wollen das nicht mehr - Sie (die einfachen Menschen Europas) lernen immer mehr, dass es für ein friedliches Zusammenleben der Völker gar keine Wirtschafts- und (vor allem) Finanzdiktaur braucht - es gebe viel bessere Alternativen.
Die einfache Bevölkerung durchschaut langsam die Lügen, die inhaltlosen Versprechungen und Sie vertrauen dadurch auch immer öfter auf Ihre eigenen Fähigkeiten, bzw. Möglichkeiten. Ganz nach dem Motto:

FREIE MENSCHEN BRAUCHEN KEINE REGIERUNGEN, KEINE FINANZDIKTATOREN ODER WIRTSCHAFTSOLIGOPOLE. 

All das hat ausgedient, ist überflüssig und wird wohl immer mehr den Bach lang runter gehen - hoffe ich zumindest.

Dann die Geschichte mit den militärischen Auseinandersetzungen. Die Menschen verstehen immer öfter das es sich dabei um moderne Raubzüge handelt, nur das man diese als "humanitäre Hilfseinsätze" verharmlosend synonymisiert. Diese Lügen ziehen nicht mehr!
Die Menschen haben erkannt, dass die gesamten Monopole der Macht, der Wirtschaft - eben der oberen Eliten NUR durch Verknappung und Kontrolle der Verteilung sich selbst an der Macht hält.

Viel mehr noch - die Menschen erkennen immer deutlicher das die Gier nach Macht erst der Grund dafür ist, dass es ständig zu Kriegen und Katastrophen kommt - weltweit.

Die Despoten, Diktatoren, diese EU- und Öko-Faschisten sollten sich langsam in Acht nehmen, denn ihre Schwächen werden erkannt. Ohne ihre "bestochenen Söldner (egal ob militärisch, politisch oder wirtschaftlich)" werden Sie nicht mehr lange bestehen. Die Völker der Welt haben es satt für diese globalen Möchtegern-Regenten ihre Zukunft auf´s Spiel zu setzen.

UND DAS MACHT DEN ELITÄREN KREISEN ANGST! Zurecht, wie ich finde...

Die Menschen, speziell um mich herum, sind dabei nach echten Alternativen zu suchen und zwar immer nach der Prämisse: FREIHEIT durch SELBSTVERANTWOTUNG.

Man hat wohl verstanden, dass man nichts fordern kann, was man nicht auch selbst bereit ist vorzuleben. Man kennt doch den Spruch: Gib den Hungernden Fisch und Brot - so wird er einen Tag satt sein. Gibt man Ihm aber Netze und Ackergeräte, zeigt Ihm wie man diese Dinge anwendet - so kann er ab jetzt SELBST FÜR SICH sorgen.

Aber all das funktioniert nur, wenn jeder bereit ist dabei SELBSTVERANTWORTUNG zu übernehmen.

Sieh genau hin! Selbst-Ver-ANTWORT-ung - d.h. die zahlreichen Fragen des Lebens, samt der entsprechenden Probleme, muss jeder für sich selbst beantworten. Dann - und nur dann erreicht man die höchste Stufe der Freiheit - auch der geistigen Freiheit...

Jedes (neue) System des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, welches diese Grundvoraussetzung - die Pflicht und das Recht - zur Selbstverantwortung ermöglicht, wird in der Zukunft auch Bestand haben.
Wenn dann noch gewisse GRUNDRECHTE gemeinsam für alle Menschen verabredet werden, dann glaube ich, können wir aus der jetzigen Krisenzeit nur gestärkt heraus gehen. Auch wenn es schwer wird.

Wer den Mut der Verzwieflung, der z.Zt. überall zu brodeln scheint, umwandelt oder transformiert in den MUT ZUR SELBSTVERANTWORTUNG ist m.M.n. auf den besten Weg etwas zum positiven zu verändern.
Jeder Mensch dort, wo Er oder Sie gerade lebt. Passend zur "persönlichen Umgebung", passend zu den ganz eigenen Lebenszielen. Jetzt ist die beste Zeit dafür!
Lasst uns den Mut wieder finden - den Mut etwas zu verbessern, selbst die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und dadurch etwas positives für die Zukunft zu schaffen - JETZT handeln!!!

Trau dich... Du kannst nur gewinnen!  ;-)


FREIHEIT braucht SELBSTVERANTWORTUNG