Samstag, 17. September 2011

Finanzsystem-Rettung zwingt zu einer gesellschaftlichen Grundsatzdebatte

Der Unmut in der Bevölkerung wächst - Exponential zur steigenden Ablehnung gegen eine schier aussichtslose "Rettungspolitik" in Sachen "gemeinsame europäische Währung". Grundsatzfragen werden scheinbar alternativlos an die Zukunft Europas geknüpft und zwingen die Menschen zu einer unbeliebten Entscheidung!

Was ist man bereit eher zu opfern für die Zukunft - Geld und Besitz oder doch eher Moral und Ethik - oder vielleicht von allem ein bisschen???

Man mag mich jetzt als paranoiden Spinner abtun, gerne auch als unbedarften Dummschwätzer, wenn es um die Thematik evtl. zu erwartende, mittelfristige Regierungspolitik geht, im Zusammenhang mit der Euro-Rettung. Egal - betrachten wir aber einfach mal die "derzeitige Situation" in fast allen politischen Machtkreisen. Nicht nur in Deutschland, Europa - sondern auch in anderen Industriestaaten, vorneweg den USA.

Betrachten wir auch das Miteinander in Familie und dem Rest des sozialen Umfeldes! Denn hinterfragt man die gesamten Aspekte der Finanzsystemkrise/n - so landet man immer wieder bei Grundsatzfragen. Und genau das sollte m.M.n. auch endlich mal begriffen werden! 
Es geht hier um mehr, als nur die Zukunft der Geldwirtschaft - Basis unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Die Entwicklungen werden uns zwingen, füher oder später, dass jeder einzelne Mensch sich überlegen muss, in was für einer Welt er zukünftig leben will und dementsprechend müssen wir auch alle unsere heutigen Handlungen einordnen. Ob wir nun wollen oder nicht!

Wir alle stehen an einem Punkt in der Geschichte - ausgelöst durch eben jene, alle Lebensbereiche betreffende "Warenwert-Tauschmittel"-Krise. Es geht um grundsätzliches, weil Geld nun mal grundsätzlich jeden Lebensbereich tangiert. Seltsam und aufschlussreich kann es sein, beginnt man genau darüber einmal ganz intensivst nachzudenken...

Doch bleiben wir anfangs mal bei den derzeitig vorherrschenden Problemen.
Zur Zeit haben wir ein fast undurchsichtiges Chaos in allen Parteien. Die Sachfragen werden geschickt durch ablenkende Personalfragen kaschiert. Die Medien "verheimlichen" ernstzunehmende Warnungen aus Expertenkreisen und die Bürokraten aus Brüssel schaffen "heimliche Hintertürchen-Strategien".

Hier zu erwähnen wäre die Verschiebung der deutschen Entscheidung zur ESM-Abstimmung. Angeblich weil wichtige Unterlagen fehlen sollen. (Ja, ja - wer´s glaubt...)
Dann die global-zubetrachtenden Entwicklungen im Nahen-Osten, Bsp.1 (Lybien) und Bsp.2 (Palestina)? Dort geht es m.M.n. um einen sehr wichtigen Grundsatz: ewiger Krieg oder geheuchelter Frieden...

Dann unsere ganz eigene, deutsche Haltung zur gemeinsamen Wirtschafts- und Währungspolitik.

Denn in dem Wissen, dass derzeit die deutsche Bevölkerung nicht weiter hinters Licht geführt werden kann(!), sich dadurch gezwungenermaßen die sonst so folgsamen Politik-Marionetten im berliner Parlament einer "positiven Zustimmung" verweigern könnten, spielen die "tatsächlich Mächtigen" (also die Lenker der Weltfinanzwirtschaft) plötzlich auf Zeit. Und hier beginnt ein Krimi, nämlich ein atlantikübergreifendes Machtspiel mit nur einem einzigen Ziel.

Die eine Währung darf nicht vor der anderen "untergehen" -  
Endgame = Euro vs. Dollar!

Klingt erstmal weit hergeholt oder? Ist aber, geostrategisch und machtpolitisch eher nachzuvollziehen, wenn man sich die Entwicklungen im ganz Großen ansieht.

Die Deutschen sind einer von zwei der letztlich verbliebenen möglichen Retter dieser "Euro-Union".  Hier auf dem Boden unserer Republik wird momentan der "Kampf der Währungsinteressen" ausgefochten, denn alles steht und fällt mit der deutschen Abstimmung über die zukünftigen Rettungsstrategien für den Euro. 
Da aber interne Quärelen, ständige Wahlen und ein immer stärker wachsendes Unrechtbewußtsein in der Bevölkerung bisher verhindert hat, dass die "€urokraten" (Bankeneigner samt Propagandahelfer aus den Mainstreammedien) ihren eigentlichen Zielen, nämlich die totale Kontrolle über die souveränen Haushaltspolitiken der einzelnen EU-Mitglieder zu übernehmen, nicht mehr zeitnah durchsetzen werden können, greift jetzt scheinbar PLAN B. Aber das braucht eben mehr ZEIT... Und hier geht`s los.

Die Grundannahme, welche man voraussetzen muss, ist jene, dass hier ein WÄHRUNGSKRIEG stattfindet - nämlich das Dollar-Leitwährungssystem gegen den Rest der Welt. Deutlich wurde dies, als vor Wochen fast alle "großen US-Investoren" a) entweder ihre Investitionen aus dem Euro-Raum abzogen, was den Kursverfall an den Börsen zur Folge hatte, und b) sich zusätzlich eine von anglo-amerikanischen Banken gestützte "anti-Euro-Front" herausbildete, welche intensivst gegen die Interessen der Euroländer spekuliert. Siehe Staatsverschuldungsprobleme, Wackelkandidaten der BRIICS usw. Alles Symptome der selben Ursache, aber aufgebauscht, als wäre dies die Wurzel allen Übels...

Die Amis, bzw. die anglo-amerikanischen Fiananzjongleure tun alles um den Euro, samt der entsprechenden Mitgliedsländer zu attakieren und zu schwächen. Alles! Wahrscheinlich nur, um den drohenden Total-Crash des Dollars zu verhindern, bzw. zeitlich noch etwas zu verschieben. Jedoch nicht, wie einige fälschlicherweise anmerken werden, um ihre eigenen Pfründe zu retten - nein - dort denkt man bereits weiter, nämlich an die Zeit nach dem globalen Währungscrash
Wie sollten diese Gelderfinder eine neue Weltleitwährung etablieren, wenn ihr bisheriges Druckmittel (im doppelten Sinn) kläglich versagt - weltweit zu beobachten, ohne Chance auf irgendeinen Ausweg? Sie könnten es wohl nicht mehr plausibel begründen, deshalb ihre Panik. Ihr denken scheint beseelt von der Prämisse, dass nur jene Währung geignet ist, um eine Neue-Weltleitwährung zu werden, welche im globalen Finanzwettlauf, als letzte "oben steht". Ergo eine zwar neu benannte, aber wieder von anglo-amerikanischen Machtkreisen kontrollierte Weltwährung.

Deshalb starten Sie jetzt m.M.n. diesen erbitterten und letzten Versuch, den Dollar halbwegs am Leben zu halten, zumindest so lange, bis vorher der Euro gefallen ist. Sie wissen zwar das es dann zu einem Domino-Effekt führen wird, in dessem Zuge auch das anglo-amerikansiche Bankwesen "stürzen" wird - jedoch, wie oben bereits erwähnt, geht es hierbei einzig um die Reihenfolge.

Nichts ist diesen Gelderfindern wichtiger als Macht und Kontrolle. Wie bereits seit Jahrhunderten vorher, gilt: "Wer das Geld (Welt-Leitwährung) kontrolliert - kontrolliert die ganze Welt!"

Und Ihr größter Feind sind nicht wir, die Europäer, auch nicht die Chinesen - nein - sie fürchten sich einzig und allein vor ihrer eigenen, amerikanischen und englischen Bevölkerung. Und eben diese müssen davon überzeugt werden, dass, wenn der Dollar (ebenfalls) fällt, es ja "nur an den Euroländern, Chinesen, oder sonst irgendwen" lag. Das ist m.M.n. deren Langzeit-Strategie.

Und das wissen die Chinesen genau so gut, wie es die Europäer wissen. Und deshalb erleben wir z.Zt. diesen scheinbar absolut "marktuntypischen" Währungskrieg. Hier treffen globale Interessenskonflikte aufeinander, in so kurzem Zeitraum und teilweise chaotisch und unkontrolliert, dass wahrscheinlich die Hauptagenda der globalen Finanzelitisten in Gefahr geraten ist. Nicht alles was geplant war konnte wohl entsprechend umgesetzt werden? 
Denn wie ist es sonst zu erklären, dass es "sie" nicht einmal mehr interessiert, dass der große Beschiss an den Menschen selbst, durch Billionen-Spenden von Steuergeldern an entsprechende Finanzkonzerne, so dreist und öffentlich "vollzogen" wird? Drängt die Zeit etwa, ist keine Rücksicht auf Vertuschung mehr möglich, restrektive nötig?

Doch was hat das nun mit Deutschland zu tun?

Nun, betrachtet man die derzeitige Ausgangslage, so ergibt sich (für mich jedenfalls) ein eindeutiges Bild von gespielter Uneinigkeit. Und das wird ersichtlich, indem die eigentlichen (von allen beteiligten Kreisen immer wieder als Hauptargument vorgeheuchelte) Zielsetzungen im Sinn der Völker zu entscheiden, teilweise bis uberhaupt keine Rolle mehr spielen - und wahrscheinlich auch nie gespielt haben?! Soll heißen, dass nicht mal mehr diese vernunftigen und einzig richtigen (moralisch betrachtet jedenfalls), dass diese Zielsetzungen öffentlich sichtbar(!) komplett missachtet werden. Hier erkennt man immer mehr den Vorsatz
Der einzige Unterschied der noch erkennbar wäre, ist in den einzelnen vorgeschlagenen Methoden zu suchen. Wobei ich hierbei der Überzeugung bin, dass es dabei auch nur um Zeitfragen geht. Sofortige pleite oder doch lieber in kleinen "Raten/Schritten". Am Endergebnis - dem Währungskrieg - ändert keine der Methoden etwas. Keine der vorgeschlagenen Methoden kann den weltweiten Kollaps verhindern!
Und weil das so ist, bekommen als erstes die "kleinen Handlanger" richtig Angst - und zwar vor den einfachen Menschen, nicht vor Ihren "Strippenziehern", "heimlichen Auftraggebern".
Jetzt scheinen in den politischen Kreisen auf einmal doch die Fakten klar zu sein, nämlich eine immer geltende Regel im Überlebenskampf: die eigene Hose ist näher als jeder fremde Stock...

D.h. - das, wenn man einzig und allein nur "an die Völker" der Welt denken würde, quasi dem demokratischsten Grundgebot überhaupt, um allen Schaden vom Volke abzuwenden, folgen würde, so müssten theortisch die Maßnahmen eigentlich klar sein - oder?
Da dies aber nicht so ist, sondern alle Verantwortlichen nur den Anweisungen der Finanzwirtschaft folgend ihre Möglichkeiten austesten, sehen wir z.Zt. dieses weltweite CHAOS - eben einen Macht- und Währungskampf.

Die anglo-amerikanischen Finanzeliten fürchten um ihren Machteinfluss. Jeder scheint sich nur noch um eigene Interessen zu kümmern und zeitgleich geraten bestimmte, detailgenau-geplante Abläufe komplett aus dem Ruder. Mit anderen Worten: "Hier läuft etwas gewaltig schief!"

Tja - ich bin jetzt ganz schön weit abgewichen, aber ohne diesen Exkurs, könnte niemand meinen weiteren Ausführungen folgen, was dann zumindest verhindern würde, die m.M.n. kommenden Ereignisse richtig zu verorten, sie zu erkennen, um seine ganz eigenen Konsequenzen zu ziehen.

Denn nichts anderes wird dem "Otto-Normalverbraucher" übrig bleiben, wenn es dann tatsächlich zum "großen Finale" kommt. Ein Finale, bei dem es im eigentlichen Sinn - KEINE Gewinner und Verlierer geben wird. Zumindest nicht, wenn man seine Zukunft auf monitärer Absicherung aufgebaut hat. Hier wird es zu großen Veränderungen kommen - unausweichlich!

An dieser Stelle erinnere ich gern noch einmal ein meinen älteren Beitrag vom Juni:


Jedoch - noch kann jeder Mensch selbst entscheiden, wie weit Er oder Sie sich an diesem "globalen Machtspiel" beteiligen will. Aber das nur am Rand bemerkt.

Zurück zur deutschen Situation.

Verfolgt man auch nur die so genannten "Leitmedien" und würde man sich zudem einzig und allein nach rechtlichen Voraussetzungen orientieren, bzw. sich die derzeitige (absurde) Situation einmal genauer vor Augen halten, müsste man erkennen, dass alle, wirklich alle wichtigen Entscheidungsträger im Bereich der bundesdeutschen Politik, quasi mit dem Rücken an der Wand stehen.

Die sind jene, die genau wissen, dass die Euro-Rettung samt ESM und EFSF, mit der entsprechenden parlamentarischen Zustimmung, sich das Volk nicht mehr bieten lassen würde. All jene SPD-ler, Grüne und Unionsanhänger, welche diesen "WEG" mitgehen, könnten sich später einmal wegen Hochverrat zur Verantwortung ziehen lassen müssen. Das wissen diese Heuchler auch genau, jedoch, betrachtet man die Gegenseite im Streit - so würden sich auch jene schuldig machen, welche einen anderen Weg gehen wollten. Denn eins sollte der geneigten Leserschaft klar sein - es geht jetzt nur noch um die Wahl zwischen PEST oder CHOLERA. Und es gibt letztendlich keine Möglichkeiten mehr, in diesem betrügerischen Finanzsystem noch einmal zu Umständen zurückzukehren, welche halbwegs friedlich und entspannt - geschweige denn finanziell gerecht (verteilt) wären.

Wir stehen global am Scheideweg - alle Menschen. Und wir müssen einsehen das es ein neues, anderes Finanzsystem braucht, wollen wir nicht in die nächste globale Geld-Abhängigkeits-Falle geraten!

Aber zurück - Was könnte in den nächsten Wochen geschehen?

Zum einen sollte man wissen, dass die deutsche Bevölkerung an den Abgrund manövriert wurde. Unsere Zukunft wurde verbürgt und die zu erwartende Entwicklung macht uns auf jeden Fall zu Verlierern, ob man es sich eingestehen will oder nicht. Und auch europapolitisch betrachtet steht das deutsche Volk in einer Sackgasse, das einzige was noch möglich wäre - wär ein ankaufen von Zeit, aber zu einem Preis, den die wenigsten Bürger zahlen können/ wollen. 

Die Politiker haben keine Möglichkeiten mehr etwas grundlegendes zu verändern, und zwar so, dass wir, also das Volk, die einfachen Menschen, noch halbwegs heile aus diesem Dilemma herauskommen könnten! Dieser Weg wurde verbaut! Und zwar dadurch, dass die große Koalition aus Union und SPD den Banken vor drei Jahren einen Freibrief gegeben hat, in dem Sie es zur Hauptaufgabe machte, keine, Betonung auf wirklich KEINE systemrelvante Bank untergehen zu lassen.
Dadurch bestärkt, machten die Banken genau das, was man eigentlich ja verhindern wollte - nämlich die fortgesetzte, unkontrollierte Zockerei an den "Finanzmärkten". Nichts und niemand gab diesen Gelderfindern ein Maß oder ein Regelwerk, dass dieses, von Gier getriebene Verhalten verhindert hätte. Und wir Bürgen haben auch nie darauf bestanden - oder waren Sie persönlich auf der Straße, haben sie etwas dagegen unternommen?

Die Auswüchse sehen wir jetzt. Weltweite Überschuldungen, heilloses Durcheinander und ein erbitterter Währungskrieg. Nichts mehr, was hier regelnd, geschweige denn "heilend" hätte eingreifen können. Wir rasen auf den Abgrund zu - es ändert sich zwischendurch nur mal das Tempo...

Zum anderen sind unsere politischen Entscheider gezwungen, mangels fachlicher Kompetenz, sich von interessengeleiteten Experten Rat zu holen. Und je nach Lobbyinteressen kommt eben auch ein anderer Vorschlag - aber immer OHNE an den Ursachen etwas zu ändern. Quasi sehen wir dabei zu, wie ungeeignete Leute sich darin probieren, Instrumente zu (er)finden, welche zwar an den Symptomen etwas verändern, aber langfristig nicht dazu geeignet sein werden, an den URSACHEN der FINANZ-SYSTEM-KRISE etwas zum Besseren zu führen. Das ist es - das geschieht gerade.

Nebenbei auch noch ein Wettkampf der eher Europa-Intern abläuft, nämlich der Kampf um den Euro. Mit allen Mitteln geführt - selbst wenn es notwendig machen sollte, sich wieder einmal gegen die Interessen der eigenen Bevölkerungen zu positionieren. Wie eben diese unsäglichen Rettungsmaßnahmen, allesamt ...

Was hierauf folgen könnte, wäre eine Eskalation der Meinungen, oder vielleicht  sogar der Handlungen?!? Auf jeden Fall ein weiterer Zeitpunkt an dem die Masse der Menschen gezwungen wäre sich zu entscheiden. Eine Entscheidung welche die Grundannahmen für ein zukünftiges gesellschaftliches Zusammenleben betreffen, also quasi eine Lebensentscheidung die jeder für sich selbst treffen müsste?!
Und solche Zeiten sind immer die Schwersten - sie gehen an die Substanz einer jeden Gesellschaft - und das kann noch richtig bitter werden.

Wir können eigentlich nur zuschauen, wie hier, vor unser aller Augen, offen ein Kampf zwischen Europa-Fetischisten und Weltreich-Opologeten mit Amerika-Fetisch einen offenen Krieg führen. Und alles gelenkt und angefeuert durch oben bereits erwähnte Groß-Machtfantasien.

Wahnsinn eigentlich - oder? Wenn man sich mal sinnbildlich zurücklehnt und dieses Schauspiel aus "der (objektiven) Ferne" betrachtet, wäre es eigentlich (wenn es nicht mit so ernsthaften Konsequenzen verbunden wäre) ein sehr unterhaltsames Schauspiel. Doch leider, eben weil es so viele Opfer fordert, und noch fordern wird, kann es einem auch Angst machen, die Wut verstärken und in unüberlegten Handlungen mündend, aus der Unmacht heraus, geeignet sein, so manchen Fanatiker zu dummen Reaktionen zu verleiten. Schlimm - wirklich besorgniserregend, ja fast bedrohlich.

Wahrscheinlich versuchen die Politiker und EU-Faschisten, durch die Aufschiebung der Abstimmung zum ESM, in der Hoffnung das die Menschen diese dann bis dahin vergessen haben, auf diesem Weg doch noch zu den notwendigen Steuer-Milliarden zu kommen. Jenes Geld was den Bürgern "geraubt" und den gierigen Banken in den Rachen geworfen - als scheinbar der einzige, wenn nicht sogar letzte "Ausweg" aus der Misère sein soll.

Warten Sie ab - ich wette, dass dann wieder die Worte "alternativlos" und "sofort" immer wieder im Mainstream propagiert werden. Wetten?

Vielleicht - und das schreibe ich hier in froher Hoffnung noch mal zum Schluss, vielleicht ist es aber auch eine "schicksalbestimmende Möglichkeit", welche es den Menschen dieser Republik und allen anderen Euro-Staaten, erlaubt, sich diesen Machenschaften entschlossen entgegen zu stellen? Vielleicht lässt sich die gewonnene Zeit jetzt auch mal aktiv nutzen, um nach "anderen", "besseren" Lösungen zu suchen?

Oder aber - vielleicht nutzt wenigstens Du persönlich jetzt - nach diesem schier endlosen Beitrag - endlich mal die Gelegenheit, dich intensivst mit dem Thema "Zukunft des Geldes" auseinander zu stezen? Wenn dem so ist - hätten sich für mich die Stunden der Schreiberei hier zumindest ein bisschen gelohnt...?!!!! :-)

In diesem Sinn - schönen Tag noch.


-----------"Libertas per Veritas - FREIHEIT durch WAHRHEIT"-------------
Oder Nicht?

2 Kommentare:

Denk Mal hat gesagt…

Hier fängt die neue Grundsatzdebatte gerade an:

„BfA will Banken-Gründungswelle in Deutschland” … Link

… getragen von dem leitmotiv: Wenn wir schon die Banker nicht zu Hartz IV Beziehern machen können, dann müssen wir die Hartz IV Bezieher zu Bankern machen. (°!°)

Anonym hat gesagt…

Hallo,

Du hast Dir viel Mühe gemacht mit Deinem Beitrag, danke.

Sehen Wir die ganze Sache doch positiv. Die Menschen sind immer gieriger geworden.

Konsum bzw. die Materie(lle)sind das wichtigste und nicht die geistige Entwicklung.

Diese Gier ist es die Banken mächtig gemacht hat. Die meisten Menschen haben sich verführen lassen und jetzt müssen sie den Preis dafür zahlen.

Für Europa heisst das die Menschen werden verarmen. Der Mittelstand in Deutschland wird vernichtet werden.

Wer aber heute sieht wohin die Zukunft geht kann unbesorgt sein. Auch für viele Griechen wird die Lage in der Zukunft sehr gut sein.

Das Vermögen wurde gesichert ausserhalb von Europa, persönliche Habe mit eigenem Schiff gesichert.

Solles doch jetzt krachen!
Dieses Vermögen wird später wieder nach Griechenland zurück kommen.

JEDER kann für sich und Familie vorsorgen. Wenn es dann knallt setzt man sich ruhig und entspannt hin, wartet ab bis der Sturm vorüber zieht und dann geht es weiter.

So wie ein Kapitän sein Schiff bei einem Orkan in einen sicheren Hafen bringt, dort den Sturm abwartet und dann weiter segelt.

JEDER kann seit Jahren die Zeiten sehen das der Finanz-Sturm kommt, JEDER!

Wer gleichgültig und träge ist wird von diesem Sturm vernichtet werden. Wer keine Vorsorge trifft wird vernichtet werden.

Alles nichts Neues.
Ich sehe Positiv in die Zukunft!


Freundliche Grüße
von David in Kambodscha