Freitag, 2. Juli 2010

Staatliche Abzocke geht weiter, wie angedroht!

UPDATES aus aktuellen Gründen eingefügt!

07.07.2010
und der Tagesspiegel offenbart Rösler´s (FDP) "heuchlerische Politik":

"...
Rösler hingegen versichert, niemand werde überfordert, weder die sozialen Sicherungssysteme noch die Versicherten. ..." - genau Herr Minister, niemand - auch nicht die Kostentreiber Nummer 1, nämlich die Pharmakonzerne und privaten Krankenhaus-Ketten... Super Klientel-Politik!!!

Da haben WIR den Salat:
06.07.2010 Focus:
"Kassen kassieren bis zu 19,5% vom Brutto-Lohn" (sic!)

"...
[privater Zusatzbeitrag] Der war bislang auf ein Prozent des Bruttoeinkommens und damit auf maximal 37,50 Euro pro Monat gedeckelt. Das kostete Versicherte pro Jahr bis zu 450 Euro zusätzlich. Weil aber auch dieses Zubrot nicht reichte, um die Löcher im Budget zu stopfen, hat Rösler die Schmerzgrenze noch einmal erhöht.
Statt 450 Euro müssen Kassenpatienten nun bis zu zwei Prozent ihres Einkommens in Zusatzbeiträge investieren. Damit zahlen sie künftig bis zu 900 Euro extra im Jahr. Alleine, wohlgemerkt. Denn der Arbeitgeber beteiligt sich an dem Aufpreis mit keinem Cent.
...

Für die Versicherten ist das aus zwei Gründen prekär. Sie zahlen für ihre Gesundheit
mehr Geld als je zuvor – und doch müssen sie davon ausgehen, dass sich alleine dadurch die Probleme des Systems nicht lösen lassen. .
.."


----------------------------

Auch wenn man es ständig wiederholt - wird es nicht besser! Scheinbar glauben die Politiker tatsächlich noch das dieses Volk zu blöd dazu ist, um zu erkennen, wohin die Reise mit diesen Volksvertretern der Regierungsparteien aus CDU/ CSU und FDP unter Angi, gehen wird.

Man glaubt wohl in Berlin tatsächlich noch daran, dass der einfache "deutsche Michel und seine Michaela", in Zeiten der totalen Ablenkung - dank WM, Fernseh-Sucht, Computerspiele und Boulevard-Infotainment - keiner der Bürger die echten Zusammenhänge in Sachen Politik sehen wird - geschweige denn durchschauen?

Nun, wollen wir mal ganz ehrlich sein - die meisten werden es tatsächlich nicht - leider.


Aber bleiben wir beim Thema. Die deutsche Politik, jener Regierung, welche sich vor gut zwei Jahren hat von den deutschen Banken erpressen lassen, unseren Staat mit weiteren 480,- Mrd Euro Staatsschulden zu gefährden - noch lange bevor man auch ausländische Banken, dank des europäischen Notfonds zur Eurostabilisierung, über den griechischen Umweg, ebenfalls mit maximal 148,- Mrd zu retten gedenkt - diese selbe Regierung, die sich jetzt anmaßt die Steuerzahler dieses Landes mit einem 80,-Mrd. Spar-Paket zu "beschenken".


Man achte auf die politisch-harmonische Prioritätensetzung: ("Diejenigen welche uns gewählt haben - sollen jetzt dafür bezahlen!? Ha, ha, ha." - Könnte ein Brüller werden im Kanzleramt? Oder?)


Jedenfalls kann der geneigte Bürger heute seiner höfisch-galanten Berichterstatter-Kaste entnehmen, dass die große, selbstbewußte und durchaus fleißge Bundesregierung eine Lösung für die viel zu lange dauernde "Diskussion um die Gesundheitsreform" gefunden hätte.


Zum auffrischen der Erinnerungslücken empfehle ich den früheren Beitrag von mir, namens: "
Top Secret - Gesundheitsreform und die Zukunft" noch einmal gut durchzulesen, um sich in Erinnerung zu rufen, was dem Ganzen schon alles voran gegangen war.

Gesundheitsfonds, sozialistische Einheits-Tarife, Krankenkassen-Zwangs-Zusammenschlüsse, private Zuschüsse, Praxisgebühr, Leistungskürzungen und Zusatzbeiträge von allen GK-Versicherten.


***** Bitte Luft holen nicht vergessen! Auch wenn einem der Atem stockt. *****


Doch all das reicht immer noch nicht um den gierigen Appetit der Großaktionäre der Gesundheitsbranche, egal ob Pharmakonzern, Krankenhausketten oder medizinische Heilgeräte und Apparate, restlos zu befriedigen - nein, das muss viel mehr werden. Was hier nur zählt ist die Rendite, 10, 15, 20 - ach 25%, was soll`s?


Deshalb nun, verkünden die Vertreter der Regierungskoalition derweil ihre Visionen über eine eventuelle "Anpassung der Krankenkassen-Finanzierung". Einerseits durch - Achtung, liberales
Poltiker-Neusprech: "eine Mischung aus Ausgabenreduzierung [Ein-Sparen!] und Einnahmeverbesserungen [Beiträge erhöhen!]", sagte der Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) gegenüber Reportern. Ich nenne das kurz und ehrlicher: Klientel-Politik.

Genauer betrachtet, bedeutet es, das die angedachte Beitragserhöhung in einem Stufenplan unterteilt werden soll: "Es zeichnet sich aber ab, dass auf die 50 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen ein Zusatzbeitrag zwischen zwölf und 14 Euro im Monat zukommt.[max.168,-€/ Jahr!] "


Und für die etwas "besserverdienenden" Mitbürger werden es
eventuell sogar:
"Danach zielt das Konzept auf eine Staffelung des Zusatzbeitrages zwischen 1,0 und 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens. Für Gutverdiener stiege die Belastung damit von bisher höchstens 37,50 Euro auf 93,75 Euro [auch dann monatlich! oder 1.125,-€/ Jahr!].


Wobei diese Aufzählungen noch irritieren, denn rechnet man die tatsächliche prozentuale Realbelastung für die unterschiedlichen Einkommensgrenzen nach, dann ergeben sich für Zusatzbeiträge eines Hartz-IV-Empfängers etwa 4,1 Prozent *1) und für den leitenden Arbeiter oder Angestellten mit einem Einkommen bis zur maximalen Pflichtversicherungshöchstgrenze etwa 3,2 Prozent.
*2)

Für alles darüber, also über 48.600,-€/brutto im Jahr, und für die "Randgruppen" Freiberufler, Selbstständige und natürlich die ehrenwerten BEAMTEN, bleibt alles beim alten - und sie können ja sowieso jeder Zeit in eine private Krankenversicherung wechseln...


Alle anderen, weit über 50 Millionen gesetzlich Zwangsversicherte jedoch, bleibt nichts weiter als zu zahlen, trotz steigender Kosten, zahlen, weiter zahlen. Das parallel die Leistungen der GKV natürlich auf ein absolutes Minimum "eingespart" werden müssen, na das versteht sich doch von selbst - oder?


Ich fasse mal kurz noch zusammen - nicht das jemand behauptet, wegen der WM-Ablenkung oder ähnliches nichts mitbekommen zu haben wollen - bisher wurde folgende "Abzock-Maßnahmen durch die Regierung" angeschoben:


Wer das alles gelesen (alle Links!) und dann auch noch die Fakten verarbeitet hat, wird mir wohl jetzt zustimmen wenn ich schreibe:
"
Ich hab´s so satt, mir ist übel und - ich brauch Urlaub!!!"


*1) Bei einer Person in der Bedarfsgemeinschaft, mit einem "sozialen Unterstützungsbeitrag"360,-€. der Arge oder vom Jobcenter von monatlich.

*2) Beispielrechnung eines verheirateten Mannes, 30 Jahre alt, Steuerklasse 3, mit einem Brutto-Jahresgehalt von 48,600,-Euro und der Beitragshöhe von 14,9% für GKV.





Die äufigsten Suchbegriffe:
Wetter, Routenplaner, Telefonbuch, Horoskop, Lottozahlen, Währungsrechner, Spiele, kostenlos, Schnäppchen, Spiele, Lady Gaga, Daniela Katzenberger, Heidi Klum, DSDS, .de, GNTM, Jauch, Gottschalk, Rab, Helene Fischer, Bushido, Justin Bieber, Robert Pattinson, Charly Sheen, Obama, Merkel, Joachim Gauck, EU, USA, China, Sex, free, Bilder, Pics, Music, download, App, Apps, Smartphone, iphone, TV Programm, Bundesliga, Formel 1, Facebook, eBay, Amazon, Bild, PC, Problem, Hilfe, Kontakt