Mittwoch, 18. August 2010

(K)eine rhetorische Frage - krasser Denkanstoss

Es gibt so Tage - nein - Momente im Leben, da stolpert man (mittels unzähliger "Umwege") über gewisse (grundsätzliche) Fragen - erst nebensächlich beantwortet, dann etwas intensiver im "Nachklang" und plötzlich, wie bei einem "ekstatischen Gedankengang", wird einem die "tatsächliche Tragweite" dieser o. angesprochenen Frage so richtig bewusst - und man ahnt förmlich wie wichtig die Antwort darauf sein muss... Ja - solche Momente gibt es!

Du glaubst das nicht?

Dann probiere man es einfach mal selbst aus - Frage lautet:

----------------------------

Warum stützt

die "gesellschaftlich schwächere MEHR-heit"

(im Sinne politischer Macht),
seit Jahrtausenden die

"
gesellschaftlich stärkere MINDER-heit" ???



-----WARUM?----


Antworten bitte als Kommentar hinterlassen,
denn mich
interessiert hier bei, brennend,
auch jeder "fremde" GEDANKENGANG!



Danke Daniel, für den "erhellenden Denkanstoß" ---hier--- zum "Thema"!



-----------"Libertas per Veritas - FREIHEIT durch WAHRHEIT"-------------
Oder Nicht?
"Ich versuche aufzuzeigen was alles nicht stimmt -
maße mir aber (mangels Wissen)
nicht an, Lösungen vor
zu schlagen oder zu verbreiten!
" *Ein-Besorgter-Mensch

Kommentare:

  1. Ich würde sagen weil wir keine Wahl haben, man nimmt uns das hart verdiente Geld und gibt es den Reichen, was sollen wir dagegen tun, wenn keiner der erste sein will der dagegen aufsteht, steht keiner auf.

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  2. Meine These ist, daß die Mehrheit der Menschen Angst davor hat offensichtliche Fehlentwicklungen ernsthaft zu hinterfragen, da sie bereits zu Beginn der eigenen Fragestellung unbewußt ahnt:

    Wenn ich herausfinde wie das wirklich läuft lauert da Ärger, das könnte unbequem werden. Das dürfte ich nicht zulassen, dagegen müßte ich mich wehren.

    Man müßte aus seiner vermeintlich bequemen Ecke heraus und sich der Herausforderung stellen und riskiert dabei womöglich das bisher ereichte.

    Dieser Selbstschutzmechanismus funktioniert nicht nur im "Großen", sondern auch am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Freundeskreis.

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  3. Hallo ebm,

    weil die Mehrheit zum Dienen geschaffen wurde und das Dienen unsere einzige Existensberechtigung ist .

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  4. meine Meinung ist doch ganz einfach wie wollen die minderheiten was bewegen , vertrauen schüren , die trecksarbeit machen lassen wie du schon sagtest Mehr-heit kann man verheitzen aber nicht die minderheit die oben sitzt oder meinste die machen test mit sich selbst also muss es einen ^^ guten geben der der mienderheit hilft

    die andere Meinung es würde jeder an die macht wollen und es währe chaos und irgendwie hat sich das eingebürgert das man jemand braucht wo sagen tut wo es lang geht (also ich brauch da keinen )

    die grossen spielen ein spiel so einfach Schachmatt

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  5. Bisher - ok, aber die Frage bleibt immer noch:

    WARUM - lässt sich die MEHRHEIT seit Jahrtausenden freiwillig unterdrücken und ausbeuten?

    ...???...

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  6. Es gibt ein Zitat von Robert Walser, welches mir hierzu einfällt. Ich bekomme es nicht mehr wörtlich zusammen, aber sinngemäß lautet es: "Es sind die Großen nur groß, weil wir sie als solche ansehen und uns klein machen."

    OK, das beantwortet die Frage nicht, ich sehe es....

    Aber Du sagst es schon richtig: Das ganze geht schon seit Jahrtausenden so!

    Die Menschen sind von einigen Wenigen regelrecht gehirngewaschen worden. Schon vor langer Zeit hat man Denkmuster in uns eingepflanzt, die diese freiwillige Unterwerfung möglich machen.
    Freiwillig werden jetzt einige fragen.
    Ja, es ist eine freiwillige Unterwerfung!
    Sie stellen die Regeln auf und wir befolgen sie.
    Beginne im Denken die Regeln mal über den Haufen zu werfen und aller zu hinterfragen, dann wirst Du ganz langsam drauf kommen, was hier abgeht.

    Die Gehirnwäsche äußert sich zum Beispiel deutlich in z.B. dem Themenkomplex "Schuld / Strafe".
    Es gibt so etwas wie Schuld einfach nicht! Schuld hält aber dieses System am Laufen! Siehe Geldsystem.
    Und Strafe - wozu?
    Bringt es den Eltern eines getöteten Kindes ihr Kind zurück oder macht sie wieder wirklich glücklich, wenn der Mörder des Kindes bestraft wird?
    Sie werden sich vielleicht etwas befriedeigt fühlen, wenn der Mörder hinter Gitter landet, aber das Gefühl kommt auch nur aus dem Glauben an Schuld und Strafe!

    Das ist nur ein kleines Beispiel, an dem man die Gehirnwäschen erkennen kann. Sie geht aber unglaublich viel weiter!

    Liebe Grüße!

    Stefan

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  7. Ein wenig mehr antwort bekommt man wenn man die suggestiv frage leicht umstellt: Da "die MEHRHEIT seit Jahrtausenden" sich nicht "freiwillig unterdrücken und ausbeuten" lässt, sondern immer wieder aufs neue einfordert fair vertreten zu werden,  zum beispiel durch demokratischen prozesse, sind das problem nicht sie (die mehrheit), sondern einzelnde(!) die machtpositionen ausnutzen. Wir sollten uns ehr diesen massen verbunden fühlen und sie nicht als dumm bezeichnen weil sie immernoch vertrauen praktiziert. Auch, damit wir nicht praktizieren das wir "bessere" sind. Das ist zwar keine antwort die dich befriedigt, aber eine die beim nachdenken hilft nicht das Ziel zu verfehlen.

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  8. Ich würd das mal so betrachten, es gibt einen Teil instinktiver Handlungen aus grauen Vorzeiten, welche die Existenz in einer Gruppe ermöglichen. Hierzu gehört, daß es einen Leithammel gibt, der ist meist Erfahren, oft höher gebildet. Dann gehört dazu die Optimierung des Aufwandes, also mit möglichst geringem Aufwand viel zu erreichen. Dann nehmen wir noch das Bildungssystem dazu, welches dafür optimiert ist, das unten zu halten, was unten ist. Weiterhin die Erziehungsmodelle Richtung Gehorsam, keine Reflektion, kein hinterfragen ... Dann nehmen wir noch die Medien dazu. Und fertig ist unsere Gesellschaft.

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