Nur durch einen Zufall bin ich bei Recherchen auf einen längst "vergessenen" Bericht einer wohl ebenfalls "vergessenen" Kommission gestoßen, in dem fast "prophetisch" über die zu erwartende "Globale Entwicklung" berichtet wurde - das war im Jahr 2002.
Der Bericht liest sich wie ein Strategiepapier aus der Agenda der "Globalisierungsbefürworter" oder der "Bilderberger" - je nach dem, was einem glaubwürdiger erscheint.
Unter anderem hieß es zum Thema "Entwicklung der Finanzmärkte":
Vielleicht verwundert es auch nicht, dass bei der Ausarbeitung dieses Berichts, alle Anhörungen zum Thema "Finanzwirtschaft" in "nicht öffentlichen" Sitzungen stattgefunden hatten?
Zudem wird hier deutlich auf den "Washingtoner Konsens" eingegangen, welcher auch in der BRD letztendlich unter "Rot-Grün", nur wenige Jahre später, durchgesetzt wurde.
:
„Konsens von Washington“ steht für ein Politikkonzept, das nicht nur von IWF und Weltbank (mit Sitz in Washington), sondern auch von Institutionen der Politikberatung, der US-Regierung und international operierender Finanzinstitute propagiert und durchgesetzt wird.
Zur Politik der "Anpassung" gehören:
- – Haushaltsdisziplin,
- – Prioritätensetzung in öffentlichen Haushalten zu Gunsten von Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und zu Lasten von Subventionen,
- – Steuerreformen, um die Steuerbasis zu erweitern und die Steuersätze zu senken,
- - hohe Zinsen, die Kapitalflucht verhindern und ausländisches Kapital anziehen,
- – Wechselkurse, die der Wettbewerbsfähigkeit zuträglich sind,
- – Handelsliberalisierung,
- – Förderung des Umfeldes für ausländische Direktinvestitionen,
- - Weitgehende Privatisierung öffentlicher Unternehmen und Einrichtungen,
- - Deregulierung, Entbürokratisierung und Abbau staatlicher Einflussnahme,
- – Stärkung der Eigentumsrechte durch rechtlich eindeutige Definition zur Stimulierung von Akkumulation und Wachstum.
Nun zum Thema "Entwicklung der Weltbevölkerung":
"...Soweit eine Verlangsamung des Bevölkerungswachstums mit Verringerung der Armut und wirtschaftlicher Entwicklung einhergeht, kann dies im Ergebnis zu einer höheren ökologischen Gesamtbelastung der natürlichen Umwelt führen (sog. „Demographische Falle”). ... Das macht die Bevölkerungsentwicklung aber nicht bedeutungslos. Bevölkerungswachstum erhöht den Gesamtverbrauch und die sonstige Belastung der Umwelt. ..."
Als weitere Themen werden behandelt:
Hierzu möchte ich nur ein bis zwei Stichpunkte anführen, quasi als "Appetit-Häppchen":
1. Schutz globaler (öffentlicher) Güter
– Schutz des globalen Klimas und der Ozonschicht, Bewahrung der biologischen Vielfalt
– Stabilität des internationalen Finanzsystems
– Globale Infrastruktur zum Schutz vor Gesundheitsgefährdungen
2. Globale Wechselwirkungen (Interdependenzen)
– Anpassungszwänge durch Standortwettbewerb, (Kosten-)Wettbewerb zwischen Sozial- und Umweltregulierungssystemen, höherer Effizienzdruck für Staatsapparate und öffentliche Bürokratien, Steuersenkungswettläufe
– Zusammenhänge von Wirtschaftskrisen, Verelendungs- und Migrationsprozessen,
– Zusammenhänge von Welthandel, Transporten und ökologischen Kosten der Mobilität
3. Globale Asymmetrien
– Verteilungsprobleme, die durch ökonomische Globalisierung verschärft werden können, die nur einen Teil der Welt negativ und existenziell betreffen und z. B. zu Armut, Wassermangel, Krankheiten in Entwicklungsländern führen, während andere Teile davon sogar profitieren.
4. Grenzüberschreitende externe Effekte /regionale Probleme
– grenzüberschreitende Probleme mit regionaler Tragweite (z. B. Grenzstreitigkeiten zwischen Indien und Pakistan);
– Emissionen von Schadstoffen (z. B. grenzüberschreitende Luft- und Wasserbelastungen)
– Migrationsursachen (Armut, politische Verfolgung, Umweltdegradation etc.)
– Organisierte Kriminalität ..."
Ja - so macht man meiner Meinung nach seit je her Werbung für eine "Neue Weltordnung" mit dem großen Ziel am Ende eine "Globale Herrschaft" zu etablieren. Nur wird in diesem Bericht oder besser noch NWO-Strategiepapier, nicht explizit auf die Organisationen, Gruppen und Personen eingegangen, welche dann die "Herrschaft" übernehmen sollen... Schade eigentlich - wenn man die Anspielungen "zwischen den Zeilen" einmal ausser Acht lässt!!!
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