Freitag, 20. November 2009

Brauchen wir eine "BLOGger-Equette" für unabhängige Medien?

Im Nachklang der vergangenen Blogger-Conference 2009 und angeregt durch einige Diskussionen, bin ich nun zu obiger Fragestellung gekommen. In einer Zeit, wo es immer notwendiger wird sich zu vernetzen und zusammen zu arbeiten, ist es dann nicht auch an der Zeit gemeinsame "Grundregeln - eine Art BLOGger-EQUETTE" zu vereinbaren?

Erinnern wir uns an die Konferenz und ihren eigentlichen Sinn:

"Unabhängige Medien vernetzen und informieren. Gemeinsam für Demokratie und Freiheit!

...
Autoren und Journalisten, Gewerbetreibende und Wissenschaftler, Programmierer und Bürgerrechtler, Web-Spezialisten und Kunstproletarier, werden sich hier zusammen mit Finanz- und Wirtschaftsexperten, Bloggern und Nerds als Multiplikatoren im gemeinsamen Weltinformationsnetzwerk über Präsenz, Arbeitsflächen und Chancen der neuen Handelszonen im Internet mit dem Produktionsmittel Computer austauschen. ..."

Man kann erkennen, dass es verschiedene Schnittpunkte und Grundvoraussetzungen gibt, für Leute wie mich, sich mit "ihrer Arbeit" im Web zu präsentieren. Ebenfalls muss man bedenken das es einen strikten Unterschied gibt zwischen Leuten die PRIVAT und Leuten die GEWERBLICH ihren Internetauftritt realisieren. Doch nach welchen Regeln funktioniert dann eine vernünftige Zusammenarbeit und eine gegenseitige Vernetzung?

Ist es ein unausgesprochener Konsens oder gar "allgemein anerkannte Vereinbarungen", welche hier eine "ehrliche und gewinnbringende" Zusammenarbeit für ALLE möglich machen?

Verschenken die PRIVATEN Schreiberlinge ihre wertvolle Arbeit an GEWINNORIENTIERTE Netzauftritte - oder bereichern sie zwar kostenlos aber freiwillig diese Angebote? Gibt es hier einen nicht-kommerziellen Gegenwert?

Und wenn jemand den "Beitrag/ ARTIKEL" eines "anderen Autor´s" benutzen möchte, sollte es dann nicht auch gewisse "Grundregeln" dafür geben?

Ich persönlich mache meine Sache hier rein privat. Ich bekomme keine WERBE-EINNAHMEN oder SPENDEN. Und - man glaube es oder nicht - ICH WILL DAS AUCH GAR NICHT!
Für mich ist es mein Hobby - ein Spass.

Doch glaube ich nicht daran das es allen Schreibern/ Autoren aus den unabhängigen Medien so geht. Und deshalb frage ich ernsthaft, ob es nicht an der Zeit ist einen breiten Konsens in Sachen ZUSAMMENARBEIT und VERNETZUNG zu vereinbaren? Gerade um etwaigen Widersprüchen und Unstimmigkeiten vorzubeugen.

Es gibt z.Zt. gerade heftige Diskussionen über das sogenannte Urheberrecht oder Leistungsrecht. Sollten wir dann nicht, als ein Teil der neuen Medienlandschaft nicht mit guten Beispiel voran gehen und ein ähnliches Übereinkommen treffen?

Vielleicht an Stelle von (c) oder (CC) ein (FcR) - Freies Copy-Right für "unabhängige Medienbeiträge" ???

Ich selbst weiß um die schwierigen Umstände, wenn man einen guten Beitrag schreiben will, wieviel Zeit die Recherche, das Aufschreiben und Korrigieren und letztendlich die Präsentation in Anspruch nehmen kann. Jedoch, deshalb den Beitrag einfach so verschenken - damit andere damit Geld verdienen?
Natürlich bin ich auch dankbar für einige Plattformen, welche dann (m)einen Beitrag schnell verteilen und so für eine bestmögliche Verbreitung sorgen. Nur darf man nie vergessen - ist es hier eine "freiwillige" Zusammenarbeit!

Wie würde ich aber reagieren, wenn jemand ungefragt meine "Arbeit" benutzt, verändert oder "umdeutet und in einen anderen Zusammenhang mit verlinkt", oder damit über eine kommerzielle Internetseite Geld verdient? Beigeistert wäre ich sicherlich nicht!

Aber um solchen Dingen von vornherein einen "Riegel vorzuschieben" - brauchen wir da nicht endlich eine "gemeinsame BLOGger-Equette"???

Ich stelle im Folgenden einmal ein paar "grundlegende Aussagen" zur Diskussion:

1. Wer fremde Beiträge/Fotos u.ä. aus den unabhängigen Medien für seinen eigenen Internet-Auftritt benutzen möchte, sollte vorher um Erlaubnis fragen und dann die Original-Quelle immer mit nennen!

Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein, solange nicht der Urheber seine Beiträge generell freistellt (dank Piraten-Lizenz oder ähnliches)! Zudem kommt ein persönlicher Kontakt zu stande, welcher eventuell auch in anderen Dingen eine etwaige Zusammenarbeit fördern könnte?!

2. Ein Zitat oder Auszug eines fremden Beitrages sollte immer mit originaler/ kompletter Quellenbezeichnung, als LINK genannt werden?

So ließe sich eine Art Wiedererkennungswert und "SEITENnamen"-Verbreitung etablieren, um so auch andere "unabhängige Medien" bekannt zu machen und einen respektvollen Umgang miteinander deutlich zu unterstreichen.

3. Um ein gewisses Niveau eines Inhaltes zu gewährleisten, sollte jede/r Autor/in darauf achten, das erstens die Informationen und Quellen nachprüfbar sind, zweitens die eigentlichen Informationen gut erkennbar von der eigenen Meinung getrennt dargestellt werden.

So bleibt es dem Leser überlassen, inwieweit er dem Autor vertraut und seinen Quellenangaben eventuell nachgehen möchte.

4. Das Recht auf "freie Meinungsäusserung" sollte nicht dahingehend voll "ausgeschöpft" werden, dass man öffentlich andere Personen beleidigt und diffarmiert, ohne das diese nicht auch an gleicher Stelle mit zu Wort kommen. Sowie etwaige Kritik inhaltlich und sachlich, für den Leser nachvollziehbar, dargestellt wird.

Allzuoft wurden und werden Dinge öffentlich über einige Personen behauptet oder diesen unterstellt, ohne das der Leser dies überprüfen könnte, noch an eventuellen Sach-Argumenten nachvollziehen kann! Das ist Vorschul-Niveau und sollte in den unabhängigen Medien keinen Platz finden - zumindestens, wenn man als Autor ernst genommen werden möchte?!

5. Autoren sollte ihre "Arbeit" in irgendeiner Form genau kennzeichnen, wenn sie eine Benutzung durch andere "Medien" zustimmen/ oder ablehnen! (Hier eventuell das FcR-Zeichen?) Das spart Zeit, Aufwand und eventuellen Rechtsstreit im Nachhinein!

Jede/r Autor/in sollte selbstbestimmt entscheiden Was, Wann, Wo und Wie mit seiner/ihrer "Arbeit" passiert! Und Diebstahl bleibt Diebstahl - auch wenn man es vermeintlich "gut" meint! Gegenseitiger Respekt sollte generell da sein, wenn sich eine unabhängige Medienlandschaft entwickeln und weiter vernetzen soll !!!

So viel erstmal dazu.

Ich hoffe meine Idee wird zahlreich als Gedankenanstoss benutzt und führt zu einer offenen und respektvollen Diskussion MIT-EINANDER und somit auch ÜBER-EINANDER? Mal sehen, ob wir zur nächsten Konferenz bei diesem Thema schon etwas weiter und konkreter geworden sind?

Ich persönlich würde mich freuen und bin für jede "Anregung und Diskussion" bereit! Dazu benutzt bitte die Kommentar-Funktion oder die rechts angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank...


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Oder Nicht?

Donnerstag, 19. November 2009

Klassenmedizin und Rationalisierung per Rangliste...

In Amerika streiten Demokraten und Republikaner, Linke und Konservative gerade um die neue "Gesundheitsreform" - und auch in der BRD gibt es dazu viele unterschiedliche Meinungen. Jedoch wie sich nun herausstellt, gibt es ähnliche "Gedankenspiele" bereits auch schon im Bundestag!

Ein "Strategiepapier" des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, unter der HORROR-BEZEICHNUNG:


zeugt von den gleichen, abstrusen Ideen einer "modernen Reformierung" der Leistungen in unserem Gesundheits-Apparat, wie sie z.Zt. auch in den USA vorgenommen werden.

Ausführliche Informationen dazu ---HIER---.

Ich sag nur: "Nachtigal, ick hör´ dir trapsen..." *würg, kotz...

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Oder Nicht?

Dollar-Schwäche gefährdet massiv unsere Wirtschaft!

Bereits im Jahr 2004 erkannte Focus-Money:

"Die Gefahr wird immer dollar - Der Dollar-Sturz hilft den USA, bedroht in Euro-Land aber den für die Konjunktur wichtigen Export! ..."

Heute, nur fünf Jahre später, in der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit 1929, hört man da noch etwas von diesen WARNUNGEN? Wissen wir denn überhaupt um diesen wirtschaftlichen Umstand?

Erinnern wir uns doch einmal. Deutschland war Export-Weltmeister. Der Export war sozusagen das "Zugpferd" deutscher Wirtschaft und einer der wichtigsten Konjunktur-Barometer. Und jetzt - niemand scheint diese "Horror-Visionen" tatsächlich ernst zu nehmen?! Zumindestens keiner aus dem "einfachen Volk".

Dummheit oder Ignoranz?

Man braucht sich doch nur einmal vorzustellen was passiert, wenn die anhaltende Dollar-Schwäche uns auch die nächsten Monate begleitet. Dies bedeutet dann weniger Export, dadurch weniger Wirtschaftswachstum, steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Binnenkaufkraft, weiter sinkende Produktpreise usw. usf.

Dadurch wiederum sinken auch die Umsätze für die "nicht-exportorientierte" Wirtschaft - die dann wieder Leute entlassen müssen, der Staat nimmt weniger Steuern ein...

Sieht hier niemand die Gefahr, den offensichtlichen Teufels-Kreislauf?

Je länger der Dollar schwach bleibt, umso mehr geraten die Euro-Länder unter Druck. Und den Amis sind wir schei..egal! Das bedeutet es, wenn Mr.FED, Ben Bernanke meint:

"...Es gebe jedoch noch andere Faktoren, die dabei helfen würden, die Inflation in den USA in Schranken zu halten. ..."


Helfen würden? Wohl eher NOTWENDIG MACHEN! Denn nur ein schwacher Dollar verhilft der US-Wirtschaft zur Steigerung der eigenen Export-Umsätze. Und alle anderen Länder "
stöhnen":

"Der Euro steigt über 1,50 $, die Exportwirtschaft stöhnt. ... Vielen Ländern bereitet das Sorgen, da Exporte ihrer Unternehmen teurer werden, was die noch zarte Erholung der Konjunktur gefährden könnte. ..."

Was uns durch unsere Massen-Medien als positive Euro-Stärke und Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft "vorgegaukelt" wird, ist realistisch betrachtet die größte Gefahr - nämlich die Stärke der eigenen Währung! Selbst viele Manager glauben nicht an eine rasche Erholung der Konjunktur!

"
Die Mehrheit der deutschen Topentscheider glaubt nicht, dass die Rezession ausgestanden ist. Dies ergibt eine Umfrage unter Führungskräften der deutschen Wirtschaft, die manager magazin exklusiv durchgeführt hat (Erscheinungstermin: 20. November 2009)...."

Und die wissen um die anhaltende Dollar-Schwäche und ihre negativen Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft! Auch die Bundesbank geht nicht von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage aus und macht sogar indirekt der Finanzwirtschaft schwere Vorwürfe!

Bleiben nur noch die Reaktionen der Politik. Unsere geschätzte Kanzlerin setzt weiter auf Wachstum, aber wie dieses Wachstum entstehen soll - tja - das verschweigt sie lieber!

Selbst wenn man die Entwicklung des Gold-Preises beobachtet, welcher ja auch abhängig vom Dollar ist, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Und echte Experten kommen auch hierbei ernsthaft ins Grübeln:

"Damit stellt sich die Frage: Hat der derzeitige Anstieg des Goldes in Dollar weniger mit einer Stärke des Edelmetalls zu tun als mit der Schwäche der US-Währung? ..."

Man sieht also, wie gravierend und entscheidend die Wertentwicklung des US-Dollar für uns alle ist und wie sehr wir von dieser abhängig sind. Da nützen auch keine Milliarden-Rettungspakete aus Steuergeldern, wenn diese allein durch die Dollar-Schwäche wieder "weggeputzt" werden und so ins "Nichts der Währungsspekulationen" verpuffen!

Es bleibt demnach ein "offensichtliches Ärgernis", behaupten die Euro-Finanzminister.
Andere hingegen sprechen ganz offen von einem "Finanzkrieg". Dazu ein Video-Vortrag:



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Oder Nicht?

Mittwoch, 18. November 2009

Mit der Wahrheits-Bewegung, wächst auch die Kritik an ihr!

Das die sogenannte "Wahrheitsbewegung" täglich wächst, wird wohl niemand bestreiten. Und das dadurch auch die Kritik an dieser Bewegung zunimmt, kann man einerseits als "notwendig" bezeichnen, aber andererseits auch als "künstlich befördert" annehmen. Beides sollte als "richtig" und wichtig angesehen werden.

Ich persönlich spreche mich auch nicht frei davon, bei einigen "Berichten, Artikeln usw." eher skeptisch zu sein. Und auch bei gewissen Quellen-Angaben neige ich zur "besonderen Vorsicht". Jedoch ist es wie überall sonst auch - zählt für mich immer der "Einzelfall"! Und insbesondere die Relevanz der "wissenschaftlichen Informationen und Fakten selbst" sollten eine besonders hervorgehobene Priorität haben.

Gerade in einer Zeit, in der es immer wichtiger wird "selbst zu denken, zu hinterfragen und nach zu recherchieren", neigen leider immer mehr Menschen dazu - wohl geschuldet der komplexen Ausmasse vieler Themenbereiche(?) - all zu UN-SKEPTISCH manchen "Quellen", fast schon blau-äugig zu vertrauen und "hinterher zu rennen".

Vielleicht ist es deshalb auch immer wichtiger, sich ruhig auch mal mit "angebrachter Kritik" auseinander zu setzen? Mit verschiedenen Argumenten und Denkanstössen, solange diese "gerechtfertigt und sachlich" sind und als solche dementsprechend vorgebracht werden!

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne, als meine Lese-Empfehlung, den Artikel der Internetseite www.hintergrund.de - "Konspiration auf dem Kunstrasen - 9/11 reframing" erwähnen.

In dem, m.M.n., auf eine sachliche und sehr ausgewogene Art und Weise versucht wird, sich mit der Wahrheitsbewegung, verschiedenen Protagonisten und vor allem auch mit sehr unterschiedlichen Methoden der entsprechenden Desinformations- und Zersetzungsvorgänge eben dieser Wahrheitsbewegung, auseinander gesetzt und aufgezeigt wird.

Einige Aussagen sind zwar ebenfalls "als tendenziell abwertend" zu bezeichnen, jedoch meine ich, dass dies der persönlichen Sichtweise der Autoren zu zurechnen ist. Somit, es wie bei meinen Texten z.T. ja auch, es sich sozusagen um eine "persönliche Note" handelt. Bewerten möchte ich dies an dieser Stelle jedenfalls nicht!

Aber auf die vorgebrachten Informationen und angeführten Kritikpunkte allgemein möchte ich hiermit gesondert hinweisen, um so eine neue, sachliche Ebene der Diskussion innerhalb der Wahrheitsbewegung zu etablieren und anzuregen.

Ich hoffe damit, auf eine gewisse Art, eines "anderen Umgangs", "eine skeptische Hinterfragung" von aufgezeigten Missständen einer neuen, noch "jungen" Gegenbewegung zur herkömmlichen Mainstream-Medienlandschaft, zu fördern - aber auch zu fordern. Ohne damit irgendeine Form von Vorurteilen oder Pauschal-Diffarmierungen weiteren Platz einzuräumen!

Jeder Leser/in möge sich sein ganz eigenes Bild, seine ganz eigene Meinung, zu den in dem o.g. Artikel und den darin aufgeführten Kritikpunkten machen, um so hoffentlich konstruktiv ein weiteres Wachstum der Wahrheitsbewegung voranzutreiben.
Kritik kann positiv wirken, wenn man bereit ist inhaltlich und sachlich sich mit ihr auseinander zu setzen! Und lieber jetzt diskutieren - als später genervt zu resegnieren...

Zum Artikel-->

www.hintergrunde.de - "Konspiration auf dem Kunstrasen - 9/11 reframing"
Spaltung und Zerschlagung einer Graswurzelbewegung?

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Oder Nicht?